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Abhängig von der Gesamtsumme der Gebühren pro Stellplatz gewähren wir einen Gutschein für einen folgenden Urlaub (5 % ab 200 € bis 20 % ab 800 €) oder die Hälfte der Gutscheinsumme als sofort angerechneten Rabatt. (Bei Mietwohnwagen und Ferienwohnung gilt der halbe Satz)
Fragen und Antworten dazu:
F: Ich weiß aber nicht, ob ich gleich nächstes Jahr wieder komme.
A: Der Gutschein verfällt nicht
F: Den Gutschein finde ich nie, wenn ich wiederkomme.
A: Ist im Computer gespeichert, Sie müssen kein Papier dabei haben
F: Ich weiß nicht, ob ich wiederkomme
A: Sie können den Gutschein auch später in Rabatt umwandeln: Anruf oder email genügt und wir überweisen die Rabattsumme, also 50% vom Gutschein auf Ihr Konto. Sie verlieren also nichts, wenn Sie den Gutschein zunächst stehen lassen.
Erklärung dazu:
Unser Gutscheinsystem hat folgende einfache Eigenschaft: Wer mehr bezahlt, bekommt mehr Vergünstigung.
Ob nun eine Familie mit 2 Kindern für die 200 Euro Schwelle nur 1 Woche bleiben muss oder das Senioren-Paar 10 Nächte, ist uns gleich viel wert - nämlich schon mal 5% Gutschein.
Und bei 2 Wochen erreicht die Familie mit 2 Kindern oder das Senioren-Paar nach 19 Nächten den Einstieg in die 10% Kategorie.
Oder nehmen wir die Familie mit 3 Kindern und 1 Hund auf einem großen Platz. Diese hat nach 16 Nächten die 15% erreicht.
Wir kommen damit also sowohl Familien mit Kindern entgegen, ohne andererseits Senioren mit ihren längeren Aufenthalten zu vernachlässigen.
Wir möchten in diesem Zusammenhang auch ganz deutlich sagen, dass wir die verbreitete Art, für x Karten y verschiedene Rabatte zu gewähren, ablehnen, weil sie nach unserer Überzeugung durch die unbegründeten Vorteile nur den nominellen Preis in die Höhe treiben, der aber faktisch von keinem bezahlt wird, weil jeder irgendeine Karte vorzuweisen hat. Am Ende gibt es durchschnittlich keinen Vorteil, aber alle wurden hinters Licht geführt und viel Geld ist nicht in die Erbringung der eigentlichen Leistung geflossen. Siehe auch Keiner ist blöd.
Zusammen mit unserer bisherigen Weigerung, Hauptsaisonaufschläge zu verlangen (was ein Nebensaisonabschlag faktisch immer ist) meinen wir, hiermit einen familienfreundlichen Akzent zu setzen.
Laut aktueller Forschungsergebnisse zur sozio-ökonomischen Entscheidungsfindung liegen wir mit dem Gutschein total falsch: Die Mehrheit tendiert dazu, lieber sofort einen kleinen Vorteil zu haben, als später einen größeren. Da haben wir Glück, dass unsere Gäste mehrheitlich nicht diesem archaischen Schnäppchenimpuls folgen. Auch die prozentuale Berechnung läuft diesem Impuls entgegen: Man will lieber etwas Konkretes zusätzlich geschenkt haben, als einen abstrakten (=berechneten) größeren späteren Vorteil.
Na ja, da sind wir jetzt mal nicht lernfähig und ignorieren diese Erkenntnisse.
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