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Regensburg statt Florenz Print

Wer behauptet, die Römer hätten ihre Ziele allein nach strategisch-militärischen Gesichtspunkten ausgesucht, verfälscht die Geschichte. Vielmehr standen bei ihrem Eroberungszug durch die Welt touristische Aspekte im Vordergrund.

schreibt die Süddeutsche Zeitung am 27.09.08 unter der Überschrift

Hiergeblieben! Traumziele in Deutschland

http://www.sueddeutsche.de/reise/bildstrecke/603/126408/p0/?img=6.0

 

Warum sonst hätten sie sich im Jahr 79 in Regensburg eine Rom-Dependance eingerichtet? Die Stadt ist bis heute uritalienisch geblieben. Die Baumeister der Renaissance übten erst einmal in Florenz, bevor sie in Regensburg ihre Meisterstücke platzierten. Wer die Steinerne Brücke gesehen hat, vergisst den Ponte Vecchio, und wer die Steinzeit-Skelette im Naturkundemuseum kennt, weiß, dass die Michelangelo-Skulpturen in den Uffizien vollkommen überschätzt sind. Fontana del Nettuno? Haidplatz-Brunnen! Toskana? Oberpfalz! Zu alledem kocht Fernando D'Amore in seiner Trattoria (Grasgasse 1) die beste Pasta nördlich von Sizilien.

Es ist so: Wer Florenz sagt, meint Regensburg. Denn die Stadt ist mit ihrem historischen Kern und ihrer lebendigen Atmosphäre nicht nur pittoresk, sondern vor allem ein Ziel für italophile Romantiker.


Wir hätten uns sowas ja gar nicht sagen trauen, aber da hat die Süddeutsche wohl recht: Regensburg ein Traumziel in Deutschland - und nur 40 km von einem der schönsten Campingplätze entfernt. Auch per Bahn im Stundentakt erreichbar - und mit dem Bayernticket auch noch sehr günstig.
 

Last Updated ( Dienstag, 03 März 2009 )
 
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